Das SchmiKo-Modell
Ein Vertrag. Eine Haftung.
Verantwortung, die nicht zwischen
zwei Firmen verloren geht.
TGA-Projekte scheitern nicht, weil einzelne Gewerke schlecht arbeiten. Sie scheitern, weil Planer und Ausführer zwei Unternehmen mit zwei Interessen sind. SchmiKo löst das strukturell — nicht mit besseren Absichten, sondern mit einem anderen Modell.
Das Problem
Das klassische Modell produziert Misserfolg.
systematisch.
Bauherr → Planer → Pläne übergeben → externer Ausführer → halbfertige Planung → die Schnittstellen werden zum Schlachtfeld. Am Ende hat jeder seinen Vertrag erfüllt — das Projekt aber nicht.
Der häufigste Satz auf Baustellen lautet: „Das hätte mir der Planer sagen müssen.“ Bei SchmiKo ist der Planer derselbe wie der Ausführer. Diesen Satz gibt es bei uns nicht.
„Wenn Planung und Ausführung in zwei verschiedenen Verträgen stehen, ist ungeklärte Zuständigkeit kein Ausnahmefall — sie ist das System.“
— SchmiKo-Prinzip
- Zu viele Parteien
Planungsbüro, Elektrofirma, Koordinator — jeder dreht sich in seinem Kreis. Niemand ist für das Gesamtergebnis verantwortlich.
- Schnittstellenverluste
- Ungeklärte Zuständigkeiten
- Nachträge als System
Wie es läuft
So eliminiert SchmiKo das Strukturproblem.
Drei Säulen.
01
Durchgängige Verantwortung
02
Schnittstellen-Eliminierung
03
Unabhängige Prüfinstanz
Der direkte Vergleich
Klassisch vs. SchmiKo.
Für wen
Für welche Auftraggeber das Modell gemacht ist.
Das SchmiKo-Modell funktioniert überall dort, wo Schnittstellenverluste teuer werden und eine eindeutige Verantwortung gefordert ist.
Typ 1
Projektentwickler
Gewerbliche Neubauten mit vollständiger TGA-Koordination — ein Vertrag von Konzept bis Abnahme.
Typ 2
Generalunternehmer
TGA-Paket als Subvergabe — ein TGA-Partner mit durchgängiger Verantwortung statt mehrerer Gewerke.
Typ 3
Investment & Real Estate
Bestandssanierung mit hohen Compliance-Anforderungen — AMEV, Dokumentation, unabhängige Abnahme.
Typ 4
Öffentliche Hand
Normkonformität, Sachverständigen-Abnahme und lückenlose Dokumentation für Behörden — immer inklusive.
FAQ
Häufige Fragen zum SchmiKo-Modell.
Was bedeutet „Planung und Ausführung aus einer Hand" bei TGA-Projekten?
Bei SchmiKo ist dasselbe Unternehmen für Fachplanung (HOAI) und Ausführung verantwortlich. Es gibt keine Übergabe zwischen Planungsbüro und ausführender Elektrofirma — was gezeichnet wird, wird gebaut. Das eliminiert Schnittstellenverluste und die ungeklärten Zuständigkeiten, die bei getrennten Verträgen zur Regel werden.
Was ist ein Schnittstellenverlust bei Bauprojekten?
Ein Schnittstellenverlust entsteht, wenn Informationen, Verantwortlichkeiten oder technische Details bei der Übergabe zwischen zwei Vertragsparteien verloren gehen — zum Beispiel zwischen Planungsbüro und ausführender Firma. Das Ergebnis: Was geplant wurde, wird nicht so gebaut. Folgen: Nachträge, Verzögerungen, ungeklärte Haftungsfragen.
Wie verhindert SchmiKo Nachträge?
Nachträge entstehen meist an Schnittstellen — wenn der Ausführer auf Planungslücken stößt, die er nicht selbst schließen kann. Bei SchmiKo ist der Planer derselbe wie der Ausführer. Planungslücken werden intern gelöst, bevor sie zur Baustelle gelangen. Nachträge entstehen nur noch bei geänderten Anforderungen des Bauherrn — nicht durch Koordinationsprobleme.
Was ist eine unabhängige Prüfinstanz bei TGA-Projekten?
Bei SchmiKo sind TÜV-Sachverständige und zugelassene Prüfingenieure fester Bestandteil jedes Projekts — nicht optional. Die unabhängige Abnahme stellt sicher, dass „aus einer Hand“ nicht zu einem Kontrollverlust für den Bauherrn wird. Externe Prüfer bestätigen die Normkonformität unabhängig vom ausführenden Unternehmen.
Für welche Auftraggeber ist das SchmiKo-Modell geeignet?
Das SchmiKo-Modell eignet sich besonders für Projektentwickler (gewerbliche Neubauten mit vollständiger TGA-Koordination), Generalunternehmer (die einen TGA-Partner mit durchgängiger Verantwortung brauchen), Immobilien-Investments (Bestandssanierungen mit hohen Compliance-Anforderungen) und öffentliche Auftraggeber (Normkonformität, Dokumentation, unabhängige Abnahme).
Was unterscheidet das SchmiKo-Modell vom klassischen TGA-Modell?
Im klassischen Modell sind Planungsbüro und ausführende Firma zwei separate Unternehmen mit zwei Verträgen und zwei Interessen. SchmiKo übernimmt beides unter einem Vertrag — inklusive unabhängiger Prüfinstanz als fester Bestandteil. Das eliminiert Schuld-Pingpong, Schnittstellenverluste und ungeklärte Zuständigkeiten strukturell — nicht durch Appelle an bessere Zusammenarbeit.
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